Das Erzbistum Köln im Überblick

Mitgliederstärkstes Bistum Deutschlands

Das Erzbistum Köln ist vor allem an einem reich: an Menschen. Rund zwei Millionen Katholiken leben im größten Bistum des deutschsprachigen Raumes, rechts und links des Rheins. Der größte Teil des Bistums liegt in Nordrhein-Westfalen, einige Teile im nördlichen Rheinland-Pfalz.

Am Rhein entlang von Bonn nach Düsseldorf

Bereist man das Erzbistum flussabwärts mit dem Schiff, so erreicht man zunächst das malerische Siebengebirge und die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn. Bald schon kommt dann der weltbekannte Kölner Dom in den Blick, der unübersehbar das Kölner Stadtpanorama prägt. Die vielen weiteren Kirchtürme Kölns zeugen von der reichen Glaubenstradition der Stadt, die der Bischofssitz des Erzbistums ist. Rheinabwärts schließen sich die Chemiestadt Leverkusen und die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf an. Der nördlichste Zipfel des Bistums reicht bei Essen-Kettwig bis knapp über die Ruhr. Das Land zwischen Ruhr und Sieg gehört zu den dichtest besiedelten Landschaften Europas.

Über 100 km von Bedburg bis Reichshof

Reist man von Westen nach Osten durch das Erzbistum, empfiehlt es sich das Auto als Verkehrsmittel zu wählen. Von Bedburg im Westen des Erzbistums bis nach Reichshof ganz im Osten sind es nämlich über hundert Kilometer. Die Städte Zülpich und Bad Münstereifel markieren die äußersten südwestlichen Ecken des Erzbistums; im Nordwesten sind es die Städte Bergheim und Grevenbroich. Östlich von Köln erheben sich die bewaldeten Höhen des Bergischen und Oberbergischen Landes. Im Kreis Altenkirchen, am Rande des Westerwalds, liegt die südöstliche Bistumsgrenze schon auf rheinland-pfälzischem Gebiet.

Mehr als 100 Wallfahrtsorte

So vielfältig wie die Landschaften des Erzbistums, so unterschiedlich sind auch die Menschen, die hier leben. Von ihrem Glauben zeugt vielerorts das religiöse Brauchtum. Im Bereich des Erzbistums Köln gibt es über 100 Wallfahrtsorte, zu denen die Menschen aus der Ferne oder aus der näheren Umgebung pilgern. Darunter sind so bekannte Namen wie Neviges mit seiner modernen Wallfahrtskirche, die Schlossstadt Gymnich bei Bonn mit ihrer Reiterprozession "Gymnicher Ritt", oder der Altenberger Dom, wo sich in jedem Mai viele hundert junge Menschen versammeln, um das "Altenberger Licht" als Friedenszeichen in alle Himmelsrichtungen zu tragen.

Bekannte Persönlichkeiten von den Hl. 3 Königen bis Edith Stein

Bekannte Namen verbinden sich mit dem Erzbistum Köln: Allen voran die Heiligen Drei Könige, deren Schrein im Kölner Dom steht; sodann Albertus Magnus und Johannes Duns Scotus, die großen Gelehrten des 13. und 14. Jahrhunderts, die in Köln lebten und dort begraben sind. Der selige Adolph Kolping ist in Kerpen geboren und wirkte in Wuppertal-Elberfeld und in Köln; sein Grab ist in der Kölner Minoritenkirche. Die Heilige Edith Stein trat nach ihrer Konversion zum katholischen Glauben als Teresia Benedicta a Cruce in den Kölner Karmel ein.