English Theatre Club am St.-Ursula-Gymnasium

Aufführung von "The Mousetrap" am St.-Ursula-Gymnasium

Aufführung fand großen Anklang!

Unter der Leitung von Frau Wöllgens trat der English Theatre Club (ETC) unseres St.-Ursula-Gymnasiums am 02. und 04. April im jeweils vollbesetzten alten Musiksaal (R. 907) auf. Die Inszenierung von Agatha Christies "The Mousetrap" fand bei den Zuschauer/innen großen Anklang und auch die Rheinische Post resümierte: "Die Schülerinnen und Schüler agieren auf der Bühne mit großer Spielfreude und viel Eifer auf der Bühne. Wunderbar ist der britische Akzent, den einige aufsetzen, die Kostüme sind sehr englisch, und auch das Bühnenbild kommt einem gemütlichen britischen Bed & Breakfast [...] sehr nahe." 

 

 

Was wurde aufgeführt?

“The Mousetrap“, zu deutsch „Die Mausefalle“, ein Kriminalstück von Agatha Christie, das seit 1952 täglich im Londoner West End aufgeführt wird, steht nun auch auf dem Spielplan des ETCs.
Die alte, englische Pension “Monkswell Manor“, als Bühnenbild mit viel Liebe zum Detail gestaltet, ist aufgrund widriger Wetterverhältnisse völlig von der Außenwelt abgeschnitten, als im Radio von einem Mord in London berichtet wird.
Kurz nachdem ein Sergeant auf Skiern eingetroffen ist, -und sogar in der 1. Aufführung ungewollt länger als ihm lieb ist in der Kälte auf Einlass wartet-, gibt es auch in der Pension eine Leiche. Das Gästehaus wird zu einer „Mausefalle“, in der jeder jeden verdächtigt, doch zunächst bleibt offen, wer das nächste Opfer ist und wer der Mörder…
Der Spannungsaufbau wird gekonnt von Ton- und Lichttechnik unterstützt, wobei erneut ein wirkungsvoller Traversenaufbau zum Einsatz kommt. -Auch an dieser Stelle einen herzlichen Dank an den Förderverein für die finanzielle Unterstützung!
Bis zum beinahe tödlichen Ende rätselt das Publikum bei Agatha Christies „Whodunit“  mit und belohnt Schauspieler und Techniker schließlich mit herzlichem Applaus! Zum Schluss gilt, wie am West End, “Please keep the secret of “The Mousetrap“ locked within your hearts!“

Worum geht es in dem Stück?

1. Akt
Ein junges Ehepaar, Giles und Mollie Ralston, hat gerade eine kleine Pension eröffnet. Die verschiedenen Gäste erreichen während eines Schneesturms nacheinander das Haus und machen sich miteinander bekannt. Durch das Telefon erreicht folgende Nachricht das abgelegene Haus: Die Polizeistation kündigt einen Sergeant Trotter an, den sie nach "Monkswell Manor" geschickt hat und der das Haus noch heute erreichen soll... Verwundert fragen sich alle nach dem Grund, bis der Sergeant ankommt. Er erklärt den Grund seines Besuches: Am Tag zuvor wurde in London, Culver Street 24, eine Frau ermordet. Ein gefundenes Notizbuch enthält außer dieser Adresse auch die von "Monkswell Manor". Die Ermordete war eine Mrs Stanning, die vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen wurde. Der Sergeant erinnert die Anwesenden an eine sensationelle Begebenheit, die vor Jahren Aufregung verursachte. Die erwähnte Mrs Stanning und ihr Mann John Stanning, Besitzer der Longridge Farm, hatten damals drei heimatlose Kinder angenommen: die Geschwister Corrigan, ein Mädchen und zwei Jungen. Die Kinder wurden grausam behandelt und vernachlässigt. Diese Mißhandlungen kamen ans Tageslicht, als Jimmy, der Jüngste, dabei umkam. Die Stannings wurden zu Zuchthaus verurteilt (John Stanning starb im Gefängnis), und die beiden anderen Kinder getrennt voneinander irgendwo untergebracht. Der Sergeant versucht nun eine Verbindung zwischen dieser Longridge-Farm-Begebenheit und einem der Anwesenden in "Monkswell Manor" herzustellen. Denn, so erklärt er, die Polizeistation vermutet, dass ein bzw. zwei weitere Morde hier in "Monkswell Manor" verübt werden sollen. Das schließt die Polizei aus einer weiteren Bemerkung im erwähnten Notizbuch. Der Mörder hatte Noten und Text eines englischen Kinderlieds "Three Blind Mice" eingetragen, und am Körper der Ermordeten befand sich ein Zettel mit der Aufschrift "This is the first". Daraus schließt die Polizei, dass zwei weitere Morde zu erwarten sind. Doch während der Sergeant sich vergeblich bemüht, eine Verbindung zwischen der Longridge Farm und einem der Gäste herzustellen, geschieht der nächste Mord. [...]

2. Akt
Zu Beginn des zweiten Aktes befragt Trotter alle Gäste, sowie Mollie und Giles. Er versucht nachzuvollziehen, wo sich jeder zur Zeit des Mordes in Monkswell Manor aufgehalten hat und wirft allen Beteiligten vor, seine polizeiliche Arbeit nicht ernst zu nehmen. Giles behauptet, der junge Architekt Christopher sei die einzige Person unter ihnen, auf die die Beschreibung des Mörders zutreffe, aber Mollie verteidigt ihn vor Giles und auch vor Sergeant Trotter. Dieser stellt daraufhin Giles‘ Alibi in Frage und auch Mollie beginnt, Giles’ Aufrichtigkeit anzuzweifeln. Um herauszufinden, welcher Bewohner über seinen Aufenthaltsort während des Mordes gelogen hat, beschließt Trotter das Verhalten aller Personen mit vertauschten Rollen nachzuspielen. Dabei ist Mollie auf einmal mit dem Mörder allein...

Grace Schreurs, Schröder