Maxhaus Düsseldorf – erlebnisreicher Feierabend – WDR Moderatorin

14. November 2019 Maxhaus Düsseldorf/höbsch

GOTT IN DER STADT – Glaubens-Check

Feierabend mit Livemusik, Tapas und inspirierenden Gästen

 

Kurzbeschreibung des Projekts

Der Glaube und das Sprechen von Gott erscheinen oft eingepackt in Formen und Begriffe, die in sich geschlossen sind oder auf einer christlich-kulturelle Vorprägung beruhen. Daher haben Menschen oft den Eindruck, Gott und Glaube hätten ihnen nichts mehr zu sagen oder es ließe sich zwischen der Welt des Glaubens und der Welt ihres realen Lebens in einer zeitgenössischen europäischen Großstadt keine Verbindung mehr herstellen. 

Das Projekt „Gott in der Stadt“ ist ein erlebnisreicher Feierabend. Er bietet Glaube, Zweifel und Sinn auf eine ungewöhnliche Weise an und orientiert sich in Sprache und Ästhetik an der urbanen Kultur. Der Abend lädt dazu ein, darüber bei Konzert, Tapas und Feierabendstimmung ins Gespräch zu kommen. Ziel des Abends ist es, sich mit Gedanken & Erfahrungen auseinandersetzen, die für einen neu sind, darüber bei gutem Essen mit anderen in Austausch zu kommen und Gott vielleicht jenseits der Schablonen zu sehen, in denen man bisher von ihm gedacht oder gehört hat.

 

Am 8. November waren Yvonne Willicks, Stephanie Dormann und Markus Willicks zu Gast

Yvonne Willicks arbeitet seit 2010 beim WDR als Moderatorin der Sendungen „Servicezeit“ und „Der Haushalts-Check“. Im August 2018 erschien ihr Buch „Glaube ganz einfach“, wo sie von ihren eigenen zuversichtlichen Erfahrungen mit Gott erzählt. Yvonne Willicks sprach mit den Besucherinnen und Besuchern über Ihre Erfahrungen mit ihrem Glauben. Sie ist überzeugt: „Glaube ist viel präsenter, als wir oft meinen! Er begegnet uns mitten im Alltag.“ Informativ und persönlich lud sie dazu ein, sich auf Spurensuche nach diesem bleibenden Schatz fürs Leben zu machen und berichtete von eigenen positiven Erfahrungen. Folgende Themen haben das Gespräch charakterisiert: ihre Entscheidung, ein Buch über ihren Glaube zu schreiben und die Reaktionen der Kolleginnen und Kollegen der Fernseh-Welt; der Wunsch nach Gemeinschaft und die Präsenz des Leidens, das einige Phasen des Lebens begleitet; die Gabe des Glaubens und die Wirkung des Heiligen Geistes. Yvonne Willicks sagt: „An Gott zu glauben ist ein Geschenk! Es ist aber auch spannend zu erfahren, dass es einen Gott gibt, der an mich glaubt“. Viele konkrete Anregungen halfen dabei, das Gute am Glauben für sich neu zu entdecken. Markus Willicks begleitete das Gespräch am Klavier.

Die Singer-Songwriterin Stephanie Dormann ergänzte den Abend mit einem Kurzkonzert. Seit 30 Jahren schreibt und komponiert die Kamp-Lintforterin „Neue Geistliche Lieder“. Ihre Lieder finden in vielen Lebenssituationen und in der Liturgie ihren Platz. „Glauben, das heißt hoffen und danken, aber auch fragen und zweifeln“ erzählte sie den Besucherinnen und Besuchern an dem Abend. Folgende Themen haben das Gespräch und das Konzert geprägt: eine Inspiration finden, um ein neues Lied zu schreiben; die Zusammenfügung von Glaube und Leben in der Musik; der Platz für Zweifel und Frage im Leben. Tiefgehende und bereichernde Lieder haben das Konzert charakterisiert.

Als Abschluss wurden die Besucherinnen und Besucher eingeladen, einem Kerzenweg in die Maxkirche zu folgen und in einem Moment mit Gott den Abend ausklingen zu lassen.

 

Maxhaus Düsseldorf

Das Maxhaus ist das Katholische Stadthaus in Düsseldorf. Das Gebäude beherbergte ein wunderschönes ehemaliges Franziskanerkloster, das in Verbindung mit zeitgenössischer Architektur des 21. Jahrhunderts eine ganz neue Raumerfahrung bietet. Es ist eine der schönsten Locations in der Düsseldorfer Altstadt und steht allen Bürgern der Stadt offen als ein Zentrum für Kultur, Kunst, Gastronomie und Sinnfragen in verschiedenen Formen und Veranstaltungen. 

Es kommen viele Menschen ins Haus, für die das Angebot eine Brücke anbietet, sich erstmals oder anders mit der Frage nach Gott zu beschäftigen. Dabei geht es bevorzugt um die Schnittstelle zwischen Gott, Glaube und zeitgenössischer Stadtkultur.