04. Dezember

Künstlerin: Ursula Koschinsky - © Foto: Dietrich Kretschmann

Hl. Barbara

4. Dezember 2014 14:09

Hl. Barbara, Märtyrin, Nothelferin, nicht gebotener Gedenktag in der katholischen Kirche.
Barbara lebte vermutlich im 3. oder 4. Jahrhundert in Nikomedien (in Bithynien, Kleinasien). Nach der Legende soll sie um 306 unter Kaiser Maximinus Daja hingerichtet worden sein. Die Legende über das Leben und Martyrium der hl. Barbara stammt allerdings erst aus dem 7. Jahrhundert und ist wenig glaubwürdig. Die Verehrung der hl. Barbara hat sich im Osten und im Westen verbreitet. Sie zählt zu den Vierzehn Nothelfern und ist im Besonderen die Patronin der Artillerie und der Bergleute. Der Name bedeutet die Fremde. Am Barbaratag ist noch ein besonderes Brauchtum verbreitet, nämlich der sog. Barbarazweig.
Patronin des Bergbaus, der Türme, Festungsbauten und der Artillerie; der Bergleute, Geologen, Architekten, Maurer, Steinhauer, Zimmerleute, Dachdecker, Elektriker, Bauern, Metzger, Köche, Glöckner, Glockengießer, Feuerwehrleute, Totengräber, Hutmacher, Artilleristen, Waffenschmiede, Sprengmeister, Buchhändler, Bürstenbinder, Goldschmiede, Sprengmeister und Salpetersieder; der Mädchen, Gefangenen, Sterbenden; für eine gute Todesstunde; gegen Gewitter, Feuersgefahren, Fieber, Pest und jähen Tod; der Diözese Katowice.