08. Dezember

Künstlerin: Ursula Koschinsky - © Foto: Dietrich Kretschmann

Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

8. Dezember 2014

Patronatsfest der Erzdiözese Köln

Die Glaubenslehre, dass Maria vom ersten Augenblick ihres Lebens an von aller Erbschuld frei war, wird zwar nicht ausdrücklich in der Heiligen Schrift ausgesprochen, doch wurden einige biblische Aussagen schon früh in dem Sinn verstanden, dass Maria als das gelungenste Geschöpf die neue Eva ist, die ohne Sünde ist und so zur Mutter aller Lebenden werden konnte. Die Lehre hat sich erst im Lauf der Jahrhunderte allmählich geklärt. Am 8. Dezember 1854 hat Pius IX. die Lehre von der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria verbindlich definiert und als Glaubenssatz erklärt. Seit dem 14. Jahrhundert erscheint das Fest in Kölner Kalendern. 1662 wird es als Patrozinium der Diözese bezeichnet. 1855 erwähnt Erzbischof Kardinal Geissel, dass dieses Marienfest bereits seit Jahrhunderten Patronatsfest der Erzdiözese war.