25. November

Künstlerin: Ursula Koschinsky - © Foto: Dietrich Kretschmann

Hl. Katharina von Alexandrien

25. November 2014 14:07

Hl. Katharina von Alexandrien (um 307 gestorben), Jungfrau, Märtyrin, Nothelferin, Nicht gebotener Gedenktag in der katholischen Kirche. Schon früh wird Katharina in der Ostkirche und seit der Kreuzfahrerzeit auch im Westen stark verehrt. Sie gehört zu den Vierzehn Nothelfern und ist Patronin der Studentinnen und der Philosophen, der Prediger und der Müller. Das alles hängt mit der Legende von ihrem Martyrium zusammen. In der Verfolgung soll Katharina Kaiser Maxentius wegen seiner Grausamkeit Vorwürfe gemacht haben. Der Kaiser bot fünfzig Philosophen gegen sie auf, die aber alle nichts ausrichteten und dafür verbrannt wurden. Katharina wurde gerädert und, als das Rad zerbrach, enthauptet. Ihr Leib soll im Katharinenkloster auf dem Sinai bestattet sein. Der Name bedeutet die Reine.
Patronin u.a. einiger Städte in der Schweiz, in den Niederlanden usw., Patronin der Mädchen, Jungfrauen, Nonnen, Heiratswilligen und Ehefrauen, im Mittelalter der Ritter; der Ammen, Mägde, Philosophen, Theologen und Gelehrten, Lehrer und Studenten, Redner und Advokaten, Bibliothekare, Wagner, Müller, Bäcker, Töpfer, Gerber, Spinner, Tuchhändler, Seiler, Schiffer, Buchdrucker, Sekretäre, Anwälte, Notare, Waffenschmiede, Schuhmacher, Frisöre, Näherinnen, Scherenschleifer und aller Berufe, die mit Rädern zu tun haben; der Krankenhäuser, der Hochschulen und Bibliotheken; der Feldfrüchte; bei Migräne, Kopfschmerzen und Krankheiten der Zunge; für die Auffindung Ertrunkener.